Für lange Fahrzeuge
Mehrere synchronisierte Säulen bilden eine stabile Lösung entlang verschiedener Achsen.
BUS & ÖFFENTLICHER PERSONENVERKEHR
Flexible Hebelösungen für Linien-, Reise- und Gelenkbusse – ausgelegt für wiederkehrende Wartung, ergonomisches Arbeiten und wechselnde Flottenkonfigurationen.

VORTEILE IM BETRIEB
Mehrere synchronisierte Säulen bilden eine stabile Lösung entlang verschiedener Achsen.
Intuitive Bedienung und schnelle Rüstzeiten unterstützen eng getaktete Werkstattpläne.
Lastverteilung, Boden und Arbeitsablauf werden vor der konkreten Auslegung gemeinsam betrachtet.
ANWENDUNG & AUSLEGUNG
Ideal für Verkehrsbetriebe, Busunternehmen und kommunale Flotten. Auch besondere Fahrzeuglängen und Gelenkkonzepte können projektspezifisch berücksichtigt werden.
TECHNISCHE ORIENTIERUNG
| Säulen | Nenntragkraft je Säule | Nenn-Gesamttragfähigkeit |
|---|---|---|
| 4 | 7 t | 28 t |
| 4 | 8,5 t | 34 t |
| 6 | 8,5 t | 51 t |
| 8 | 12 t | 96 t |
Die addierte Nenntragfähigkeit ersetzt keine Prüfung der einzelnen Radlasten. Säulenzahl, Fahrzeugaufnahme, Lastverteilung und Boden müssen zur konkreten Anlage passen.
| Hubhöhe und Hubzeit | Modellabhängig; anhand des Herstellerdatenblatts festlegen. |
|---|---|
| Radgrößenbereich und Säulenabmessungen | Mit Fahrzeugdaten und verfügbarer Werkstattfläche abgleichen. |
| Energieversorgung | Passende Ausführung und verfügbare kabellose Varianten im Angebot klären. |
| Hersteller, Modell und Zubehör | Werden für die konkrete Projektkonfiguration benannt. |
| Preis und Lieferzeit | Auf Anfrage; abhängig von Anlage, Ausstattung und Leistungsumfang. |
HÄUFIGE FRAGEN
Gelenkbusse benötigen eine fahrzeugspezifische Prüfung von Achslasten, Fahrzeuglänge und zulässigen Aufnahmepunkten. Eine pauschale Freigabe allein nach Gesamtgewicht ist nicht möglich.
Die Zahl der Säulen richtet sich nach Achsen, Lastverteilung und dem freigegebenen Hubkonzept. Die Auswahl erfolgt anhand der technischen Daten des konkreten Busses.
Das ist möglich, wenn beide Fahrzeugtypen innerhalb der freigegebenen Radgrößen, Radlasten und Einsatzgrenzen liegen. Diese Daten sollten für alle relevanten Fahrzeuge der Flotte vorliegen.
Sie beeinflusst den Platzbedarf, die Positionierung der Säulen und den Werkstattablauf. Bei Gelenkfahrzeugen müssen außerdem die fahrzeugseitigen Vorgaben berücksichtigt werden.
Hilfreich sind Bustyp, Fahrzeuglänge, Achszahl, Achslasten, Radgrößen und die verfügbare Werkstattfläche sowie Angaben zu den vorgesehenen Wartungsarbeiten.
Für diese Systemübersicht sind keine verbindlichen Pauschalpreise oder Lieferzeiten angegeben. Sie werden im Angebot zur ausgewählten Anlage und Ausstattung bestätigt.
PLANUNG FÜR IHREN FAHRZEUGTYP
Bei einer Busflotte ist neben der Masse vor allem die Fahrzeugkonfiguration wichtig. Erfassen Sie Linien- und Reisebusse getrennt und kennzeichnen Sie Gelenkfahrzeuge. Für jeden Typ helfen Achslasten, Achsabstände, Gesamtlänge und Reifenbezeichnungen bei der Auswahl. Dokumentieren Sie außerdem seitliche Verkleidungen und die Zugänglichkeit der Räder. So lässt sich klären, ob eine gemeinsame Anlagenkonfiguration mehrere Bustypen abdecken kann.
Zur Planung gehört die höchste Stelle des konkreten Fahrzeugs einschließlich vorhandener Dachaufbauten. Der benötigte Raum entsteht aus Fahrzeughöhe, vorgesehenem Hub und den erforderlichen Abständen zu Toren, Trägern und Installationen. Eine pauschale Hallenhöhe lässt sich daraus nicht für alle Busse ableiten. Bei Gelenkbussen müssen die Vorgaben des Fahrzeugherstellers für das Heben in die Planung einfließen.
Beschreiben Sie, welche Busse nacheinander am selben Arbeitsplatz stehen und welche Arbeiten dort stattfinden. Fotos der Halle, ein maßstäblicher Stellplan und die Fahrzeugdaten vermeiden Rückfragen. Für Elektrobusse sollten zusätzlich die betroffenen Wartungsbereiche benannt werden; Arbeiten an Hochvolt-Komponenten sind ein gesondertes Thema und keine automatisch zugesicherte Funktion einer Hebeanlage.
WEITERE LÖSUNGEN
NÄCHSTER SCHRITT
Fahrzeugtyp, Gewicht und Einsatzort genügen für eine fundierte Ersteinschätzung.